Geburtsbericht Mia: Mein positives Geburtserlebnis im Krankenhaus
Was dich in diesem Geburtsbericht erwartet
Mia ist 32, erstes Kind, drei Jahre Kinderwunsch hinter sich. Sie wollte eine positive Geburt im Krankenhaus, interventionsfrei und in Selbstanbindung. Und genau so ist sie gekommen.
In diesem Geburtsbericht erzaehlt Mia, wie sie sich mit Yoga, Vipassana-Meditation, mentaler Geburtsvorbereitung und Affirmationen auf ihre Geburt vorbereitet hat. Wie ihre Geburt in nur 3 Stunden Kreissaal ablief, was ihr in den staerksten Empfindungen geholfen hat und warum Loslassen ihr Schluesselwort war.
- Warum drei Jahre Kinderwunsch und Vipassana sie auf die Geburt vorbereitet haben
- Wie Affirmationen ihre Geburt direkt beeinflusst haben
- Was in den letzten 3 Stunden Kreissaal wirklich passiert ist
- Warum sie tonen musste wie eine Loewin
- Was Loslassen unter der Geburt fuer sie bedeutet hat
Inhalt
Drei Jahre Kinderwunsch und Vipassana in der Schwangerschaft
Mias Vorbereitung: Yoga, Meditation, Sarahs Kurs
Die Affirmationen, die Wirklichkeit wurden
Die Geburt: drei Stunden Kreissaal
Drei Jahre Kinderwunsch und Vipassana in der Schwangerschaft
Mia und ihr Mann haben fast drei Jahre auf ihre kleine Polly gewartet. Zwischendurch eine ganz fruehe Fehlgeburt in der sechsten Woche, was sie als gutes Zeichen sahen: es funktioniert. Trotzdem blieben sie im Vertrauen, lebten ihr Leben weiter, ohne Druck.
Mia sagt heute: sie ist dankbar, dass sie mit ihrem heutigen Bewusstsein schwanger geworden ist. Die Zeit hat sie gebraucht, um wirklich bereit zu sein. Als sie in der sechsten Woche von der Schwangerschaft erfuhr, war sie von Anfang an ueberzeugt: das wird eine schoene Geburt. Sie hatte sogar Freude darauf, weil sie wusste, das ist das Ereignis, das sie zu ihrem Kind fuehrt.
Im achten Monat hat sie ein 10-Tage-Vipassana-Retreat gemacht, 10 Stunden Meditation am Tag in absoluter Stille. Eine grosse Herausforderung. Aber sie hat es durchgezogen und damit auch fuer sich bewiesen: ich schaffe das. Diese Erfahrung hat ihr Kraft und Verbundenheit zu sich und ihrem Baby gegeben.
Mias Vorbereitung: Yoga, Meditation, Sarahs Kurs
Yoga war Mias Morgenroutine. Sie hat sich bewegt, in tiefe Hocke trainiert, im Koerper geblieben. Schon die erste Zeit mit der Schwangerschaftsuebelkeit hat ihr das geholfen.
In der 32. Woche hat sie zusaetzlich Sarahs Kurs „Umgang mit Geburtsschmerzen“ gemacht. Sie hatte vorher das Hypnobirthing-Buch gelesen, aber das fand sie schwer zu lesen, die Uebungen kamen erst im letzten Viertel. Sarahs Kurs war fuer sie auf den Punkt: kurze Videos, klare Erklaerungen, was passiert im Koerper, wie bewegt sich die Gebaermutter, wie kommt das Baby raus. Dieses Wissen hat ihr unter der Geburt geholfen, weil sie genau wusste, was gerade passiert.
Was sie besonders schaetzte: die Audios, die sie sich immer wieder anhoeren konnte, der Teil zum Selbst-Erarbeiten der eigenen Gedanken ueber die Geburt. Sie hat ihre Glaubenssaetze analysiert und in Affirmationen umgeschrieben.

Die Affirmationen, die Wirklichkeit wurden
Mia hat ihre Affirmationen gross an ihre Tuer gehaengt. Hier ein paar, die alle eingetroffen sind:
- „Das Tor oeffnet sich.“ Ihr Muttermund hat sich tatsaechlich sehr schnell geoeffnet.
- „Wir sind ein gutes Team.“ Sie und ihr Baby sind ein gutes Team gewesen, wie alle Mama-Baby-Paare es sind.
- „Ich habe eine natuerliche Geburt und empfange ein gesundes Baby.“ Genau so kam es: interventionsfreie Geburt, gesundes Baby.
- „Ich lasse los.“ Loslassen wurde ihr Schluesselwort unter der Geburt.
Sie hatte zudem fuenf Akupunkturen vor der Geburt, die letzte als „Rausschmeisser“ am Freitag. Am Samstagmorgen ging es los.
Die Geburt: drei Stunden Kreissaal
Samstagmorgen merkte Mia ein leichtes Ziehen, aehnlich Periodenschmerzen. Ueber den Tag wurde es intensiver. Um 19 Uhr platzte auf der Couch die Fruchtblase. Ab da wurde es schnell. Um 20:30 Uhr im Krankenhaus, beim ersten CTG schon 3 bis 4 cm Muttermund. Um 22 Uhr im Kreissaal. Um 1:05 Uhr war Polly da.
Mia konnte ihr Geburtsoel nicht auspacken, sie konnte sich nicht in Hypnose versetzen, dafuer war alles zu schnell. Aber sie hat es geschafft, Sarahs Geburtsaudio auf ein Ohr zu starten. Die Wiederholung, die ruhige Stimme, hat sie in einen leicht hypnotischen Zustand gefuehrt. Auch wenn es nicht der geuebte Kraftort war, war sie in dieser natuerlichen Geburtstrance.
Was Mia ueberrascht hat: sie musste sehr laut toenen. Wie eine Loewin, sagt sie. Das hatte sie von sich nicht erwartet. Aber sie hat sich hingegeben, hat losgelassen, hat die Empfindungen als das verstanden, was sie sind: der Weg zu ihrem Baby. Ihre Hebamme blieb von Anfang bis Ende, gab ihr Sicherheit, machte keinen Druck. Mia hat sich auf die Seite gelegt, das Bein bei jeder Welle zum Koerper gezogen. Diese Position hat ihr Kraft gegeben.
Das intensivste Gefuehl war das letzte Pressen. Es hat sich angefuehlt, als wuerde sie unten kaputt gehen. Aber sie ist heile geblieben, keine einzige Verletzung.

Loslassen als Schluessel: was Mia weitergeben moechte
Mia moechte allen Schwangeren mitgeben:
- Es kann auch im Krankenhaus eine wunderschoene Geburt geben. Hab keine Panik davor.
- Mach dir keinen Druck vor der Geburt. Loslassen bringt es auf den Punkt.
- Konzentriere dich darauf, dass du dein kleines Wunder bald halten wirst.
- Sei in vollem Bewusstsein bei diesem magischen Moment, der nur einmal kommt.
- Vertraute Personen an deiner Seite sind entscheidend. Mias Partner war ihr groesster Halt.
Ihre Kernbotschaft: Selbstanbindung und Loslassen. Diese zwei Worte tragen alles, was sie ueber ihre Geburt sagen kann.
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Fazit: Mias positiver Geburtsbericht zeigt, was moeglich ist
Mias positiver Geburtsbericht ist ein Beispiel dafuer, was mit guter Vorbereitung, Selbstanbindung und Loslassen moeglich ist. Eine interventionsfreie Krankenhausgeburt, drei Stunden Kreissaal, gesundes Baby, keine Verletzung. Und Mia, stolz auf sich, dankbar, in voller Kraft.
Wenn du dich gerade auf deine Geburt vorbereitest: Du darfst dich freuen. Du darfst dir Wissen aneignen. Du darfst Affirmationen aufschreiben und an deine Tuer haengen. Und vor allem darfst du loslassen. Dein Koerper weiss, wie es geht.



